Navigation und Service

Deutsche Rentenversicherung (Link zur Startseite)

Startseite


Projektförderung

Projektanträge die jetzt abgegeben werden, werden auf der FNA-Beiratssitzung 1/2018 am 26. Januar 2018 beraten.

Der letzte Termin für die Abgabe eines vollständigen Antragsentwurfs für diese Sitzung ist der 31. Oktober 2017. Danach eingehende Anträge werden dann auf der Sommersitzung des FNA-Beirats beraten.

Den Kern der Forschungsförderung bilden Forschungsprojekte zu alterssicherungsrelevanten Fragen, die unmittelbar durch Forschungsmittel der Rentenversicherung gefördert werden.

Alterssicherungsrelevante Forschungsfragen stellen sich nicht nur aus sozialrechtlicher oder sozialpolitischer Perspektive, sie müssen auch im Kontext mit volkswirtschaftlichen, soziologischen und politologischen, sowie finanzwissenschaftlichen, psychologischen oder mathematischen Fragestellungen gesehen und beantwortet werden.

Die Förderschwerpunkte orientieren sich an aktuellen wissenschaftlichen Themen, an Forschungsdefiziten im Bereich der Alterssicherung und am Forschungsbedarf der Rentenversicherung. Gegenwärtig konzentriert sich die Förderung auf folgende fünf Förderschwerpunkte:

  1. Ziele der Alterssicherung,
  2. Wirkungsanalyse des Alterssicherungssystems,
  3. Sicherung bei Erwerbsminderung,
  4. Akzeptanz des Alterssicherungssystems und
  5. Europäische und internationale Alterssicherungspolitik.

Dabei bestehen zwischen einzelnen Themen aus den verschiedenen Themenkomplexen eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten. Wir fördern grundsätzlich Anträge aus allen wissenschaftlichen Disziplinen, um die Alterssicherung aus allen Richtungen zu beleuchten und keine Perspektive auszuschließen.

Antragsskizze und formale Anforderungen an den Antrag

Wir bitten Sie grundsätzlich vor der Antragstellung um eine Projektskizze. Das Einreichen einer Projektskizze empfehlen wir, weil so im Vorfeld geprüft werden kann, ob das Projekt formal grundsätzlich förderwürdig ist. Des Weiteren können wir auf mögliche Überschneidungen mit laufenden oder abgeschlossenen FNA-Projekten hinweisen. Es geht also in erster Linie darum, sich ein ersten Eindruck vom Projektvorhaben zu verschaffen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Die Projektskizze ist jedoch keine Voraussetzung für die Antragsstellung.

Die auf unserer Internetseite genannten Fristen beziehen sich auf die Projektanträge nicht auf die Projektskizzen. Projektskizzen können jederzeit eingereicht werden. Je früher wir die Skizze erhalten, je mehr Zeit bleibt, um Unklarheiten zu klären.

Bei der Antragsgestaltung empfehlen wir, sich am "Leitfaden für die Antragstellung" der DFG zu orientieren (DFG-Vordruck 54.01). Wir benötigen Ihren Antrag als als Word- sowie als pdf-Datei. Ein Antrag als Print-Version ist nicht notwendig.

Wir bitten Sie den Antrag in Deutsch zu stellen. Wir möchten das kurz begründen: Die Deutsche Rentenversicherung Bund ist eine selbstverwaltete Körperschaft. Wir fördern damit im Auftrag der Selbstverwaltung, also im Auftrag der Versicherten, der Beitragszahler und Rentner. Die Selbstverwaltung hat ein großes Interesse daran, dass sich die Themen der Alterssicherung in der breiten gesellschaftlichen Debatte in Deutschland wiederfinden. Dafür ist es hilfreich, wenn die Debattenbeiträge, in deutscher Sprache vorliegen, da sie so leichter Eingang in die öffentliche Debatte finden.

Bei den Personalkosten orientieren wir uns bei der Förderung an den Personalmittelsätzen der DFG (DFG-Vordruck 60.12)

Wie wird über die Förderung entschieden?

Beantragte Fördersumme unter 10.000 Euro

Bei Projekten unter 10.000 Euro entscheidet die Präsidentin der Deutschen Rentenversicherung Bund über die Projektförderung. Über die Förderung des Projekts wird üblicherweise innerhalb eines Monats entschieden. Die Förderanträge können jederzeit eingereicht werden.

Beantragte Fördersumme über 10.000 Euro

Bei Projekten über 10.000 Euro entscheidet der FNA-Beirat über die Förderung in einem 2-stufigen Verfahren.

Zunächst wird über die Aufnahme in das Begutachtungsverfahren entschieden. Entscheidet sich der FNA-Beirat für die Aufnahme in das Begutachtungsverfahren, wird in einem zweiten Schritt auf Grundlage von Fachgutachten über die eigentliche Förderzusage entschieden. Bei einer beantragten Projektsumme bis 100.000 Euro wird ein Fachgutachten eingeholt. Bei einer beantragten Fördersumme über 100.000 Euro sind zwei Fachgutachten notwendig.

Im Regelfall berät der FNA-Beirat jeweils im Januar und im Juli eines Jahres über die eingereichten Förderanträge. Wenn dass beantragte Forschungsprojekt in das Begutachtungsverfahren aufgenommen wird, liegen zwischen Einreichung des Förderantrags und der Förderentscheidung durchschnittlich 7 Monate.

Projektanträge die jetzt abgegeben werden, werden auf der FNA-Beiratssitzung 1/2018 am 26. Januar 2018 beraten. Der letzte Termin für die Abgabe eines vollständigen Antragsentwurfs für diese Sitzung ist der 31. Oktober 2017. Danach eingehende Anträge werden dann auf der Sommersitzung des FNA-Beirats beraten.

Werden die Fördermittel auf Grundlage eines Bescheids oder auf Grundlage eines Werkvertrags gezahlt?

Beantragte Fördersumme unter 10.000 Euro

Bei Projekten unter 10.000 Euro werden die Fördermittel grundsätzlich auf Basis eines Werkvertrags ausgezahlt.

Beantragte Fördersumme über 10.000 Euro

Bei Projekten über 10.000 Euro erfolgt die Zahlung der Fördermittel grundsätzlich auf Basis eines Förderbescheids.

Unsere Anschrift:

Deutsche Rentenversicherung Bund
Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA)
0640-FNA / R1124A
10704 Berlin

E-Mail  FNA@drv-bund.de
Deutsche Rentenversicherung
Letzte Änderung: 27.10.2017