Szenarien einer Eingliederung der Selbstständigen ohne obligatorische Alterssicherung in die gesetzliche Rentenversicherung

Projektleitung Dr. Kerstin Windhövel (Prognos AG)

Die Studie soll die quantitativen Effekte einer Eingliederung der Selbstständigen ohne obligatorische Alterssicherung in die gesetzliche Rentenversicherung ermitteln und damit belastbare Daten für die politische Diskussion bereitstellen. Die Personengruppe der Selbstständigen ohne obligatorische Altersvorsorge ist sehr inhomogen und weist oftmals eine geringere Ersparnisbildung zur Altersvorsorge auf, als dies bei anderen pflichtversicherten Selbstständigengruppen (z. B. Freie Berufe, Landwirte) der Fall ist. Hieraus könnte ein besonderes Schutzbedürfnis im Sinne einer Eingliederung in die GRV abgeleitet werden. Es ist von verschiedenen Faktoren (wie zum Beispiel der durchschnittlichen Einkommenshöhe dieser Gruppe der Selbständigen, deren Alter und deren Anzahl) abhängig, ob und wann Entlastungseffekte und Belastungseffekte der Umfinanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung in der Zeit überwiegen. Dieser Frage kann durch eine makroökonomische Simulationsrechnung nachgegangen werden.