Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA)

Das FNA ist für die Rentenversicherung wissenschaftliche Ressource und Förderinstrument der Alterssicherungsforschung zugleich. Die Rentenversicherung fördert mit dem FNA die Forschung im Bereich der Alterssicherung und schafft damit wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die eigene Arbeit, für Wissenschaft und Politik und für die allgemeine Öffentlichkeit. Das FNA hat die Aufgabe, Fragen zur Alterssicherung mit Relevanz für die Gesetzliche Rentenversicherung aufzugreifen und durch Förderung der Forschung zu deren Beantwortung beizutragen. Ziel ist dabei für eine fundierte und systematische Analyse von Fragen zur Alterssicherung zu sorgen, um die Basis für eine rationale Alterssicherungspolitik zu verbessern. Insgesamt fördert das FNA die Forschung zur Alterssicherung mit zahlreichen Instrumenten, die von der Finanzierung von Forschungsprojekten über die Vergabe von Förderstipendien und die Austragung von Workshops und Tagungen bis hin zu der jährlichen Verleihung eines Forschungspreises reichen.

Aktuelles

FNA-Jahrestagung 2021 "Nachhaltigkeit in der Alterssicherung" am 11. und 12 Februar 2021

Die FNA-Jahrestagung findet in diesem Jahr in hybrider Form statt. Die Referentinnen und Referenten werden vor Ort sein. Für angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer gibt es eine digitale Übertragung mit umfassender interaktiver Einbindung und einer kleinen kulinarischen Versorgung. Eine Anmeldung zur digitalen Veranstaltung ist ab Dezember über diese Seite möglich. mehr...

Programm der FNA-Jahrestagung 2021

Publikation: "Altersgrenzen als Referenzpunkte für individuelle Rentenentscheidungen"

Prof. Dr. Arthur Seibold ist der Preisträger des FNA-Forschungspreises 2019. In diesem Beitrag stellt er in klar verständlicher Sprache seine preisgekrönte Dissertation vor. Seibold zeigt auf, dass Altersgrenzen einen starken, direkten Einfluss auf Rentenentscheidungen haben, der entgegen ökonomischen Standardmodellen nicht mit damit verbundenen finanziellen Anreizen erklärt werden kann. Altersgrenzen scheinen vielmehr von Versicherten als psychologische Referenzpunkte für den Zeitpunkt des Renteneintritts wahrgenommen zu werden.

Den in der DRV 3/2020 erschienen Aufsatz können Sie hier herunterladen: [Downloadlink]

Publikation: "Migration und ihre Folgen für die Altersrente: ein differenzierender Blick auf Zugewanderte in Deutschland"

Dr. Janina Söhn stellt in diesem Beitrag die Ergebnisse eines durch das FNA geförderten Projekts vor. Sie untersucht empirisch in welchem Ausmaß Zugewanderte Zugang zu einer eigenen gesetzlichen Altersrente haben und wie sich der Nichtbezug auf das Armutsrisiko auswirkt. Zudem analysiert sie welche unterschiedlichen Erwerbsverlaufsmuster bis zum Rentenantritt zu welchen durchschnittlichen Rentenbeträgen führen. Dabei geht sie ebenfalls auf maßgebliche Einflüsse ein, um Rentenunterschiede zwischen Zugewanderten und Einheimischen sowie Unterschiede innerhalb der Gruppe von Migrantinnen und Migranten zu erklären.

Den in der DRV 3/2020 erschienen Aufsatz können Sie hier herunterladen: [Downloadlink]