Deutsche Rentenversicherung

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Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA)

Das FNA ist für die Rentenversicherung wissenschaftliche Ressource und Förderinstrument der Alterssicherungsforschung zugleich. Die Rentenversicherung fördert mit dem FNA die Forschung im Bereich der Alterssicherung und schafft damit wissenschaftlich fundierte Grundlagen für die eigene Arbeit, für Wissenschaft und Politik und für die allgemeine Öffentlichkeit. Das FNA hat die Aufgabe, Fragen zur Alterssicherung mit Relevanz für die Gesetzliche Rentenversicherung aufzugreifen und durch Förderung der Forschung zu deren Beantwortung beizutragen. Ziel ist dabei für eine fundierte und systematische Analyse von Fragen zur Alterssicherung zu sorgen, um die Basis für eine rationale Alterssicherungspolitik zu verbessern. Insgesamt fördert das FNA die Forschung zur Alterssicherung mit zahlreichen Instrumenten, die von der Finanzierung von Forschungsprojekten über die Vergabe von Förderstipendien und die Austragung von Workshops und Tagungen bis hin zu der jährlichen Verleihung eines Forschungspreises reichen.

Termine

Das FNA-Graduiertenkolloquium 2021 fand am 16. und 17. Juni als virtuelle Veranstaltung statt. Weitere Infos hier.

Die FNA-Jahrestagung 2022 wird am 10. und 11. Februar 2022 stattfinden. Weitere Infos hier.

FNA-Jahresbericht 2020

Mit seinem Jahresbericht legt das FNA jährlich Rechenschaft über seine Arbeit ab. Der nun vorliegende FNA-Jahresbericht gibt einen Überblick über die geförderten Forschungsprojekte, die Nachwuchsförderung, wissenschaftliche Veranstaltungen und Publikationen des Jahres 2020. Den FNA-Jahresbericht 2020 können Sie hier herunterladen.

FNA-Jahrestagung 2021

Am 11. und 12. Februar fand die FNA-Jahrestagung in digitaler Form statt. Sie finden die Präsentationen auch auf unserer Website (www.fna-rv.de) unter dem Menüpunkt FNA-Jahrestagung/Vergangene FNA-Jahrestagungen/FNA-Jahrestagung 2021

Tagung "Arbeitsmarktintegration im Alltag"

Im Rahmen des vom Forschungsnetzwerk Alterssicherung (FNA) geförderten Projektes „Hindernisse und Potentiale für die Berufstätigkeit bei teilweiser Erwerbsminderung. Eine Typologie der Arbeitsbeziehungen zwischen Arbeitgebern und gesundheitlich beeinträchtigten Personen“ (ERMTYP) fand zwischen dem 02. bis 04. Dezember 2020 eine interdisziplinäre (digitale) Tagung statt. Unter dem Titel „Arbeitsmarktintegration im Alltag. Inklusionsbedarf von gesundheitlich beeinträchtigten und anderen Arbeitnehmer*innen“ kooperierten das Fachgebiet für Methoden der empirischen Sozialforschung (Prof. Dr. Nina Baur, Dr. Jannis Hergesell), das DFG-Graduiertenkolleg „Innovationsgesellschaft heute“ (Jana Albrecht) sowie das FNA (Dr. Leila Akremi) und konzipierten die Tagung als explizit interdisziplinäre Veranstaltung.

Das übergeordnete Ziel der Tagung war es einen Überblick über das zwar stark ausdifferenzierte, aber unübersichtlich und sich nur begrenzt wahrnehmende Feld der sozialwissenschaftlichen Return-to-Work-Forschung zu erhalten. Zusätzlich zu dieser thematischen Öffnung und der interdisziplinären Ausrichtung sollte sowohl ein Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis erreicht werden als auch ein Vergleich von gesundheitsbezogener betrieblicher Interaktion mit weiteren Integrationsfeldern, etwa der Inklusion von Migrant*innen, diskutiert werden. Das Projekt ERMTYP nutzte die Tagung auch, um erste Ergebnisse, vornehmlich die Erstellung eines Prozessmodells von gelingenden Return-to-Work-Prozessen, mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis zu diskutieren und sich für die weitere Projektlaufzeit zu vernetzen.

Insgesamt war die Tagung – trotz mehrfacher, pandemiebedingter Reorganisation – ein Erfolg mit durchweg positiver Resonanz der Teilnehmer*innen. Es gelang einen vertieften Überblick über das Forschungsfeld zu gewinnen, konstruktive Kritik an den Zwischenergebnissen des Projektes zu erhalten sowie langfristige Kooperationen anzubahnen. Ausgewählte Beiträge der Tagung werden in zwei Heften der Zeitschrift für sozialen Fortschritt sowie, online verfügbar, im Diskussionsforum Rehabilitations- und Teilhaberecht veröffentlicht.

Forschungspreisträgerin 2020

Einmal im Jahr lobt das FNA einen hochdotierten Forschungspreis für herausragende Qualifikationsarbeiten im Bereich der Alterssicherungsforschung aus. Für den Forschungspreis können Masterarbeiten, Promotionen und Habilitationsschriften eingereicht werden. Der FNA Beirat wählt in einem unabhängigen Begutachtungsverfahren die beste wissenschaftliche Arbeit aus dem Kreis der Bewerbungen aus und empfiehlt die Preisvergabe durch den Bundesvorstand.
Auf der Bundesvertreterversammlung der Deutschen Rentenversicherung Bund wurde Dr. Jutta Schmitz-Kießler mit dem FNA-Forschungspreis 2020 in einem festlichen Rahmen geehrt und stellte ihre prämierte Arbeit den Delegierten vor. Der Titel ihrer preisgekrönten Dissertation lautet: „Erwerbstätigkeit trotz Rente? Zum Bestand, den Motiven und der sozialpolitischen Einordnung von erwerbstätigen Rentnerinnen und Rentnern”.
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